Sonntag, 15. Mai 2016
Das Ende rückt näher.
wasp, 05:22h
Hallo an alle zu meinem wahrscheinlich letzten Blog aus Ecuador.
Das Ende rückt jetzt definitiv näher. Alle Austauschschüler bereiten sich langsam darauf vor. So viel Spaß und Freude wir in unseren Jahren haben, so sehr freut wir uns natürlich auch auf Zuhause.
Die Situation in Ecuador hat sich weitgehend beruhigt. Die letzten Nachbeben sind endgültig abgeklungen und die Gebäude weitgehend wieder aufgebaut. Trotzdem herrscht in einigen Gebieten noch Kriese, vor allem die Küste ist sehr stark getroffen. Alle helfen und geben ab was sie können. Die Leute die sich in die Sierra geflüchtet haben kehren wieder zurück und der gewohnte Alltag trifft wieder ein.
Die Galapagos Tour war ein beeindruckender Erfolg der nur ein wenig durch die schlechten Nachrichten vom Festland gedrückt wurde.
Die gesamte Esmeraldas Gruppe ist einen Tag vor Abflug nach Quito abgereist und hat dort übernachtet, da dort am Morgen um 4:30 schon Abflug war.
Die Touristen Galapagos bestehen aus fünf Inseln, zwei große (Santa Cruz und Santa Isabella) und drei kleineren.
Wir haben den ersten Tag damit verbracht Santa Cruz zu erkunden, auf der sich auch der Flughafen befindet und sind direkt in die wunderbare Fauna eingetaucht. Warane, Riesenschildkröten, schillernde Eidechsen und bunte Vögel mit unglaublichen Gesängen - Beeindruckend. Die Flora jedoch ist leider etwas zu kurz gekommen. Mit nichts das über zwei Meter wächst, gibt es auch leider kaum Schatten, was bei bei 35° wirklich ein Problem darstellt.
In den nächsten Tagen haben wir den zweit größten Vulkan der Welt bestiegen, sind zu einem sehr alten Sklaven erbauten Gefängnis gewandert, im Meer geschwommen und haben geschnorchelt - sehr beeindruckenden und ansträngende Erlebnisse.
Nur der zweite Abend war etwas düster, als die Nachrichten der Erdbeben eintrafen und auch für die Galapagos eine Tsunami-Warnung ausgerufen wurde. Zum Gedenken an die vielen Toten, wurden in Ecuador alle Clubs, Bars und Partys für mindestens eine Woche geschlossen. Außerdem wurde Alkohol für eine längere Zeit nicht mehr ausgeschenkt. Auch auf die Galapagos traf das alles zu, was zwar ein wenig schade war wir aber alle verstanden haben.
Als ich nach Esmeraldas zurückkehrte, gab es erstmal die etwas schwierige Erdbeben Zeit, über die ich aber schon einen kleinen Blog geschrieben habe.
Seit zwei Wochen sind die 3 monatigen Ferien vorbei, was heißt das ich inzwischen wieder zur Schule gehe. Dort läuft es immer noch genau so zu wie immer, bloß das wir jetzt alle eine Stufe höher sind.
Auch im Haus ist alles recht ruhig. Meine Mutter hat angefangen in San Lorenzo zu arbeiten. Da San Lorenzo zwei bis drei Autostunden entfernt liegt, sie schläft oft dort und ist eher selten zuhause. Meine beiden Geschwister haben auch Schule und so einen ähnlichen Alltag wie ich. Mein Großvater lebt bei uns im Haus und ist auch meist dort.
Die Regenzeit ist in Ecuador im Moment ungewöhnlich lang, immer noch regnet es oft, viel und intensiv, was vor allem im Bereich Moskitos ein Problem darstellt. In meinem Teil Esmeraldas ist es besonders schlimm. Leider sind Mücken im Moment sehr infektiös und viele Menschen erkranken an Typhus, Chikungunya und anderen unangenehmen Krankheiten. Bei den unglaublich vielen Moskitos bei uns achten viele besonders auf Mückenschutz. Trotzdem bringt die Regenzeit natürlich auch ihre gute Seiten, so ist die extrem heiße Zeit noch nicht angebrochen und wir könne noch relativ kühles Wetter genießen.
Update: Da ich den Blog meistens in 2-3 Etappen schreibe kann ich dies noch kurz anhängen. Ecuador wurde erneut von zwei schweren Erdbeben erschüttert. Glücklicherweise war es nicht so schlimm wie beim letzten mal, da viele Leute noch relativ vorbereitet waren. Wir alle hoffen das es jetzt dabei bleibt. Für mich waren es die ersten schweren Erdbeben, ein unheimliches Gefühl wenn man sich plötzlich nicht mehr auf den festen Boden verlassen kann.
Viele Grüße aus Ecuador!
Ich freue mich darauf euch den Rest bald persönlich zu erzählen und hoffe dass ich euch einen guten Eindruck von meinen Erfahrungen hier geben konnte.
-Euer nun Halb-Ecuadorianischer Eddi!
Das Ende rückt jetzt definitiv näher. Alle Austauschschüler bereiten sich langsam darauf vor. So viel Spaß und Freude wir in unseren Jahren haben, so sehr freut wir uns natürlich auch auf Zuhause.
Die Situation in Ecuador hat sich weitgehend beruhigt. Die letzten Nachbeben sind endgültig abgeklungen und die Gebäude weitgehend wieder aufgebaut. Trotzdem herrscht in einigen Gebieten noch Kriese, vor allem die Küste ist sehr stark getroffen. Alle helfen und geben ab was sie können. Die Leute die sich in die Sierra geflüchtet haben kehren wieder zurück und der gewohnte Alltag trifft wieder ein.
Die Galapagos Tour war ein beeindruckender Erfolg der nur ein wenig durch die schlechten Nachrichten vom Festland gedrückt wurde.
Die gesamte Esmeraldas Gruppe ist einen Tag vor Abflug nach Quito abgereist und hat dort übernachtet, da dort am Morgen um 4:30 schon Abflug war.
Die Touristen Galapagos bestehen aus fünf Inseln, zwei große (Santa Cruz und Santa Isabella) und drei kleineren.
Wir haben den ersten Tag damit verbracht Santa Cruz zu erkunden, auf der sich auch der Flughafen befindet und sind direkt in die wunderbare Fauna eingetaucht. Warane, Riesenschildkröten, schillernde Eidechsen und bunte Vögel mit unglaublichen Gesängen - Beeindruckend. Die Flora jedoch ist leider etwas zu kurz gekommen. Mit nichts das über zwei Meter wächst, gibt es auch leider kaum Schatten, was bei bei 35° wirklich ein Problem darstellt.
In den nächsten Tagen haben wir den zweit größten Vulkan der Welt bestiegen, sind zu einem sehr alten Sklaven erbauten Gefängnis gewandert, im Meer geschwommen und haben geschnorchelt - sehr beeindruckenden und ansträngende Erlebnisse.
Nur der zweite Abend war etwas düster, als die Nachrichten der Erdbeben eintrafen und auch für die Galapagos eine Tsunami-Warnung ausgerufen wurde. Zum Gedenken an die vielen Toten, wurden in Ecuador alle Clubs, Bars und Partys für mindestens eine Woche geschlossen. Außerdem wurde Alkohol für eine längere Zeit nicht mehr ausgeschenkt. Auch auf die Galapagos traf das alles zu, was zwar ein wenig schade war wir aber alle verstanden haben.
Als ich nach Esmeraldas zurückkehrte, gab es erstmal die etwas schwierige Erdbeben Zeit, über die ich aber schon einen kleinen Blog geschrieben habe.
Seit zwei Wochen sind die 3 monatigen Ferien vorbei, was heißt das ich inzwischen wieder zur Schule gehe. Dort läuft es immer noch genau so zu wie immer, bloß das wir jetzt alle eine Stufe höher sind.
Auch im Haus ist alles recht ruhig. Meine Mutter hat angefangen in San Lorenzo zu arbeiten. Da San Lorenzo zwei bis drei Autostunden entfernt liegt, sie schläft oft dort und ist eher selten zuhause. Meine beiden Geschwister haben auch Schule und so einen ähnlichen Alltag wie ich. Mein Großvater lebt bei uns im Haus und ist auch meist dort.
Die Regenzeit ist in Ecuador im Moment ungewöhnlich lang, immer noch regnet es oft, viel und intensiv, was vor allem im Bereich Moskitos ein Problem darstellt. In meinem Teil Esmeraldas ist es besonders schlimm. Leider sind Mücken im Moment sehr infektiös und viele Menschen erkranken an Typhus, Chikungunya und anderen unangenehmen Krankheiten. Bei den unglaublich vielen Moskitos bei uns achten viele besonders auf Mückenschutz. Trotzdem bringt die Regenzeit natürlich auch ihre gute Seiten, so ist die extrem heiße Zeit noch nicht angebrochen und wir könne noch relativ kühles Wetter genießen.
Update: Da ich den Blog meistens in 2-3 Etappen schreibe kann ich dies noch kurz anhängen. Ecuador wurde erneut von zwei schweren Erdbeben erschüttert. Glücklicherweise war es nicht so schlimm wie beim letzten mal, da viele Leute noch relativ vorbereitet waren. Wir alle hoffen das es jetzt dabei bleibt. Für mich waren es die ersten schweren Erdbeben, ein unheimliches Gefühl wenn man sich plötzlich nicht mehr auf den festen Boden verlassen kann.
Viele Grüße aus Ecuador!
Ich freue mich darauf euch den Rest bald persönlich zu erzählen und hoffe dass ich euch einen guten Eindruck von meinen Erfahrungen hier geben konnte.
-Euer nun Halb-Ecuadorianischer Eddi!
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